PTB PhysioTeam Berthold in Rostock

Physiotherapie

Unsere Physiotherapie bietet Ihnen ein umfangreiches Leistungsangebot. Bei uns stehen Sie im Mittelpunkt, ob Kleinkind oder Senior, in Gruppen- oder Einzeltherapie. Wir helfen Ihnen mit Herz und Tatkraft Ihre Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen.

Ihre Gesundheit in guten Händen

  • schnelle Terminvergabe für Akutpatienten
  • befundgerechte Therapien durch Fachtherapeuten
  • Erstellung individueller Hausübungsprogramme
  • Hausbesuche und vieles mehr

Befund

Nach einer Neuaufnahme wird in der ersten Einheit vom behandelnden Therapeuten ein umfangreicher Befund erstellt. Dabei führt er ein Screening durch, die Anamnese des Patienten wird besprochen und die gezielte Untersuchung des Patienten findet statt.

Durch die systematische Begutachtung aller Symptome und des Körpers wird die spezifische Problematik des Patienten erforscht und darauf aufbauend die Behandlungsplanung durchgeführt.


Manuelle Therapie

Manuelle Therapie beinhaltet die Diagnostik und Therapie von Funktionsstörungen am Haltungs- und Bewegungsapparat.

Durch eine gestörte Arthrokinematik (Bewegungsabläufe in einem Gelenk) kann es einerseits zu krankhaften Veränderungen der Gelenke, Muskeln und Nerven kommen, genauso wie zu Störungen und Blockierungen der Wirbelssäule. Dies kann zu Beschwerden führen, die die Lebensqualität einschränken.

Um diese Funktionsstörungen und damit oft verbundenen Beschwerden im Körper zu beseitigen, werden gezielte und effektive Techniken aus der Manuellen Therapie angewandt, um ein optimales Therapieergebnis zu erreichen.


Beckenboden-Behandlung

Haben Sie häufig Rückenschmerzen und wissen nicht woher diese kommen?

Haben Sie beim Heben schwerer Lasten, beim Joggen, beim Lachen, Husten oder Niesen schon Ihre „schwache“ Blase (Prostata) gespürt?

Oft verändert sich unser Gefühl für den Beckenboden nach einer Unterleibs- oder Prostata Operation, nach einer Schwangerschaft oder Kaiserschnitt-Entbindung oder bei einseitigen Belastungssituationen im Beruf.

Das funktionelle Beckenbodentraining ist eine der wichtigsten Grundlagen für eine stabile und damit schmerzfreie Wirbelsäule und für eine optimale Funktion aller Beckenorgane. Dies wiederum ist Voraussetzung für Lebensqualität, auch und gerade im Alter.

Ein richtig und regelmäßig durchgeführtes Beckenbodentraining ermöglicht die Stärkung und Straffung der Beckenbodenmuskulatur und dient somit etwa der Vorbeugung und Behandlung einer Harninkontinenz infolge Beckenbodenschwäche und Überlastung der Schließmuskeln.


Triggerpunktbehandlung

Sogenannte Triggerpunkte sind lokale Verhärtungen, beziehungsweise Verspannungen, die innerhalb eines Muskels auftreten können.
Diese entstehen oft durch lange Fehlbelastung, Schonhaltung, unergo­nomisches Arbeiten, psychischen Stress oder eine zu geringe Versorgung des Muskels mit Nährstoffen. Diese Verhärtungen selbst verhindern eine weitere optimale Versorgung des Muskels und können umliegende Nerven reizen.

Der Triggerpunkt selbst ist bei Druck stark schmerzempfindlich, kann aber durch die Irritation eines Nervs auch chronische Schmerzen in anderen Körperregionen hervorrufen.

Durch bestimmte Druck- und Massagetechniken können die verhärteten Regionen entspannt werden und dort Durchblutung und Stoffwechsel des betroffenen Muskels angeregt werden. Außerdem können Muskelenergie­techniken, wie zum Beispiel die Postisometrische Relaxation, genutzt werden, um einen Muskel aktiv zu entspannen und so das Bewegungs­ausmaß eines eingeschränkten Gelenkes zu erhöhen. Hierbei wird selbiges in eine bestimmte Position gebracht, wo der zu behandelnde Muskel aktiv und ohne Bewegung (isometrisch) angespannt wird, damit er danach (postisometrisch) in der Lage ist sich über die körpereigenen Regulationsprozesse zu entspannen.


Krankengymnastik

Krankengymnastik oder auch Bewegungstherapie genannt, ist ein physiotherapeutische Untersuchung bei der Funktionsstörungen, wie die Beweglichkeit, Koordination, Kraft, Ausdauer und Schmerzen ermittelt werden.

Durch Gezielte individuelle Behandlung, nach einer Erkrankung oder Verletzung, soll wieder die ursprüngliche Leistungsfähigkeit aufgebaut werden.


Massage

Bei der Massage handelt es sich um eine manuelle Behandlungstechnik. Sie dient zur mechanischen Beeinflussung von Haut, Unterhaut und Muskulatur durch Dehnung, Zug und Druckreiz. Die Wirkung der Massage erstreckt sich über den ganzen Organismus und behandelten Bereich des Körpers.

Die Vietnamesische Massage bedeutet „ heilsame Berührung“. Die Vietnamesische -Massage besteht aus passiven Dehnbewegungen, Gelenksmobilisationen und Druckpunktmassagen.

Zehn ausgewählte Energielinien, die nach ayurvedischer Lehre den Körper als energetisches Netz durchziehen, werden über sanfte Dehnung und mit dem rhythmischen Druck von Handballen, Daumen und Ellenbogen durchgeführt.


Manuelle Lymphdrainage

Manuelle Lymphdrainage oder auch Entstauungstherapie genannt, ist eine Form der physikalischen Therapie. Sie wird bei Verletzungen, operationsbedingten Schwellungen oder bei chronischen Gelenkserkrankungen(Lymphödem) durchgeführt.

Durch den Abbau der Lymphflüssigkeit (Schwellung) wirkt die Lymphdrainage schmerzlindernd und fördert nach einer Verletzung die schnellere Rückkehr der Beweglichkeit eines Gelenkes.


Cranio-Mandibuläre-Dysfunktion (CMD)

Behandlung im Kiefer-Schädel-Bereich

Die craniomandibuläre Dysfunktion betrifft nicht nur Erwachsene. Auch im Kindesalter kann es durch Stress, Fehlstellung im Gebiss oder Probleme in der Ganzkörperstatik zu Blockaden, Dysbalancen und einer Fehlhaltung kommen. Diese können sich durch Schmerzen im Gesicht, über Kopf-, Nacken- und Rückenschmerzen bis hin zu immer wiederkehrenden Knieschmerzen äußern. Eine sehr wichtige Rolle spielen dabei die Kopfgelenke, die in unmittelbarerer Nähe der Nervenbahnen liegen.

Treten hier Blockaden auf, wie zum Beispiel durch das Aufeinanderpressen und Knirschen der Zähne, können Symptome wie Tinnitus, Schwindel bis hin zu Beschwerden des Trigeminusnerves ausgelöst werden. Diese Beschwerden können zu erheblichen Einschränkungen im Alltag führen. Geben Sie sich in unser „goldenen Hände“ und wir bringen Sie beschwerdefrei durch Ihren Alltag und erhöhen Ihre Lebensqualität.


Cranio Sacrale Therapie

eine sanfte Behandlung

Bei der Cranio Sacralen Therapie werden mit Hilfe von sanften Körperberührungen am craniosacralen System (Schädel, Wirbelsäule, Becken) die natürlichen Heilungsmechanismen im Körper aktiviert.

Die Cranio Sacrale Therapie ist eine sanfte, manuelle Behandlungsform, die sich über leichte Körperberührungen in die Bewegungen des Cranio-Sacralen-Systems eines Menschen hineinfühlt. Der Therapeut ertastet am Schädel und am Becken das Pulsieren des Liquors innerhalb des Systems und macht sich ein Bild über eventuelle Einschränkungen. Das Flüssigkeitssystem, in das die Nerven eingebettet sind, ist beim kranken Menschen in seiner Funktion eingeschränkt und kann durch die Cranio Sacrale Therapie wieder optimiert werden.

Mit gezielten Handgriffen wird das eingeschränkte Gewebe gelöst, bis das Pulsieren uneingeschränkt ertastet werden kann. Auf diese Weise werden natürliche Heilungsmechanismen aktiviert.

Diese Mechanismen helfen Spannungen abzubauen, das funktionelle Vermögen des Nervensystems zu steigern, Schmerzen zu lindern, Blockaden zu lösen, den Hormonhaushalt positiv zu beeinflussen, das Immunsystem zu stärken und somit die Gesundheit maßgeblich zu unterstützen.


Elektrotherapie

Umfasst alle Behandlungsmaßnahmen bei denen elektrische Spannungen therapeutisch genutzt werden. Diese dienen hauptsächlich zur Schmerzlinderung und Förderung der körpereigenen Heilungsprozesse.
Man unterscheidet vier Stromformen:

  • 1. der Gleichstrom
  • 2. Niederfrequente Ströme, z. B. der Ultrareizstrom,
  • 3. Mittelfrequente Ströme
  • 4. der Hochfrequenzbereich mit z. B. dem Ultraschall.

Ein klassisches Anwendungsbeispiel für die Elektrotherapie stellt z. B. der akute untere Rückenschmerz dar, bei dem vor allem der Ultrareizstrom durch seine schmerzreduzierende Wirkung angewendet wird. Aber auch die anderen oben genannten Stromformen wenden wir täglich mit guten Ergebnissen an und wir würden uns freuen auch Ihnen mit dieser bewerten Behandlungsmethode helfen zu können.


Fussreflexzonenbehandlung

Die Fußreflexzonenmassage basiert auf der Verknüpfung verschiedener Nervenbahnen mit den inneren Organen, die über Druckpunkte an der Fußsohle stimuliert werden können. Der Fuß wird dabei in mehreren Reflexzonen eingeteilt, die in Verbindung mit den inneren Organen stehen.

Äußert sich eine dieser Zonen mit Schmerz beim Ausüben von Druck oder mit einer Verhärtung, gilt das als Anzeichen dafür, dass mit dem zugehörigen Organ eine Unregelmäßigkeit besteht.

Durch einen gezielten Druck an der jeweiligen auffälligen Zone, wird ein Reiz ausgelöst, der das entsprechende Organ positiv beeinflusst. Durch die Therapie können Schmerzen gelindert und Selbstheilungskräfte aktiviert werden.

Lokal bewirkt die Fußreflexzonenmassage eine Verbesserung der Durchblutung des peripheren Lymphabflusses.


Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

PNF ist eine neuromuskuläre Behandlungsform, welche vorrangig Anwendung bei neurologischen Krankheitsbildern, wie z.B. Schlaganfall findet. Aber auch in der Orthopädie, Pädiatrie und Sportmedizin wird PNF als Koordinationstraining angewandt.

Über Bahnung, welche sich an dem physiologischen Gangbild orientiert, werden dreidimensionale Bewegungsmuster abgerufen. Dieses funktionelle Training wird mittels Widerstand des Therapeuten durchgeführt und kann je nach Leistungsstand des Patienten mit Hilfsmitteln, wie z.B. Theraband oder Pezziball gesteigert werden.

Durch häufiges Wiederholen der Bewegungsmuster und Anwendung verschiedener PNF-Techniken wird eine Automatisierung von Bewegungen erreicht, welche dem Patienten helfen, seinen Alltag bestmöglich zu meistern.

Durch das Einbringen neuster Erkenntnisse in der PNF Therapie wird ein evidenzbasiertes Arbeiten garantiert, um bestmögliche Therapieergebnisse erzielen zu können.


Wärmetherapie

Durch Wärme wird der Stoffwechsel im Körper angeregt.
Der Transport von Sauerstoff, Nährstoffen, Antikörpern und der Abfluss von Zerfalls-produkten des Stoffwechsels werden angeregt.

Ultraschall-Wärmetherapie

Mit der Ultraschall-Wärmetherapie können durch hochfrequente mechanische Schwingungen tieferliegende Gewebeschichten (Tiefenmuskulatur, Knochen und Gelenkstrukturen) regional erwärmt werden. Ultraschall wirkt schmerzdämpfend und Verklebungen lösend, durchblutungssteigernd und muskelentspannend.

Ultraschall hilft bei der Regeneration von Gewebe und bei der Heilung von Knochenbrüchen.
Gewebe kann mittels Ultraschall in Schwingung gesetzt werden und sich dadurch in der Tiefe erwärmen. Somit können beginnende Verkalkungen in verschiedenen Gewebsarten behandelt werden.

Wir benutzen die Therapieform täglich um vor allem Entzündungen und akute Reizzustände von z. B. überlasteten Muskelsehnen zu therapieren. Ebenfalls wenden wir Ultraschall auch bei akuten Verletzungen, wie z. B. dem Umknicken über den äußeren Fussrand erfolgreich an. Aber auch bei chronischen Schmerzen erfüllte diese Therapieform einen hohen Nutzen und wir würden uns freuen, Sie mit dieser speziellen Therapie bei ihrer Heilung aktiv zu unterstützen zu können.

Fango

Bei einer Fangopackung handelt es sich um ein mit Schlamm gefülltes Kissen, welches im Ofen erwärmt wird und dann zur Detonisierung von Muskulatur zum Einsatz kommen kann. Durch die dann stattfindende Anregung des Parasympathikus ist dies zudem der Schmerzlinderung förderlich und lädt zum Entspannen ein. Der Sympathikus hingegen, der für einen Anstieg der Herzfrequenz, des Stoffwechsels und somit für eine erhöhte Leistungsbereitschaft verantwortlich ist wird heruntergefahren. So werden gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Heiße Rolle

Die heiße Rolle ist eine physikalische Anwendung aus der Wärmetherapie. Sie bietet die Möglichkeit der lokalen Wärmeapplikation mit gleichzeitigem Massageeffekt.

Der Therapeut behandelt mit einer Rolle, die er vorher aus zwei bis drei kleinen Handtüchern trichterförmig aufgerollt und dann mit sehr heißem bzw. kochendem Wasser durchtränkt hat.

Mit kurzen, aber kräftigen Druckbewegungen wird nun die heiße Rolle an die gewünschte/n Stelle/n des Körpers aufgetragen. Da die Rolle aus mehreren Schichten besteht, werden diese immer wieder abgerollt und die gespeicherte, feuchte Hitze kann aufgetragen werden.

An den behandelten Körperstellen kommt es zu einer deutlichen Mehrdurchblutung. Durch die gut steuerbare Intensität der Anwendung hat der Patient / die Patientin nur eine geringe Kreislaufbelastung mit hoher Wirksamkeit.
Die Hauptanwendungsgebiete sind:

  • Muskelbeschwerden
  • Degenerative Gelenkerkrankungen
  • Chronische Erkrankungen der Leber und Gallenwege
  • Chronische Obstipation
  • funktionelle Störungen der Unterleibsorgane

Kryotherapie

Mit Hilfe von Eis kann in in der Kryotherapie gezielt Kälte angewandt werden, um Entzündungen zu hemmen, Schmerzen zu lindern oder die Muskelruhespannung zu beeinflussen.

Dies geschieht durch das kältebedingte Zusammenziehen der Blutgefäße und kann auch nach Verletzungen und Operationen eingesetzt werden, um bestehende Schwellungen zu reduzieren.


Kompressionsbandage

Durch ein Lymphödem kann es dazu kommen, dass sich in den Extremitäten Gewebsschwellungen bilden. Das bedeutet, dass sich zwischen den Zellen Eiweiße und Gewebsflüssigkeiten sammeln, da diese nicht mehr ordnungsgemäß vom Lymphsystem abtransportiert werden können.

Durch Manuelle Lymphdrainage wird der Abtransport der Lymphflüssigkeiten aus dem Gewebe verbessert und Flüssigkeitsmenge verringert. Kombiniert kann hier mit einer Kompressionsbandage gearbeitet werden, um diesen Effekt zu unterstützen und zu verstärken.


Faszientherapie

Die Faszien sind das Bindegewebe, das jeden Muskel und jedes Organ umgibt. Durch das Kollagen sind die Faszien elastisch und geben unserem Körper seine anatomische Form vor. Zudem schützen sie innenliegende Strukturen sorgen dafür, dass Muskelstränge reibungslos gleiten können und in der heutigen Forschung wird ihnen eine immer bedeutendere Rolle für unser allgemeines Wohlbefinden zugesprochen.
Mit Hilfe von Faszientherapie wird die Bildung von neuem Kollagen angeregt.

Dadurch werden die Faszien wieder geschmeidiger und es können Schmerzen gelindert, Muskeln entspannt und sogar Organe positiv beeinflusst werden.

Durch den Einsatz einer sogenannten Faszienrolle können die entsprechenden Strukturen durch Druck gezielt gedehnt und stimuliert werden. Gleichzeitig wird die Durchblutung angeregt und somit die körpereigene Regenerationsmaschinerie in Schwung gebracht.


Schlingentisch

Der Schlingentisch dient dazu, durch Aufheben der Schwerkraft, Bewegungen zu erleichtern. Hierzu werden Teile des Körpers in einzelne Schlingen gehängt, sodass beispielsweise mit einem Arm Bewegungen ausgeführt werden können, die sonst Schmerzen verursachen würden. So werden Gelenke mobilisiert, aber gleichzeitig auch stabilisiert, da durch die Instabilität der Seile die Muskulatur angesprochen wird.

Gleichzeitig können dadurch auch akute Schmerzen verringert werden.

Der Schlingentisch kann bei sämtlichen Problemen mit den Schultern, Armen, Knien, Hüften und sogar der Wirbelsäule Anwendung finden.